Über Ostern ging es für mich nach New York. Natürlich auch ein bisschen Urlaub – aber vor allem: Fortbildung. Denn wer selbst auf Bühnen steht, sollte immer wieder schauen, was andere Künstler und Theatermacher auf der Welt entwickeln. Und New York ist dafür genau der richtige Ort.

Auf dem Programm standen große Broadway-Shows wie „& Juliet“ und „Harry Potter and the Cursed Child“. Besonders spannend war außerdem das neue immersive Erlebnis rund um „Das Phantom der Oper“. Hier sitzt man nicht einfach im Zuschauerraum, sondern läuft in kleinen Gruppen durch verschiedene Räume, während die Schauspieler direkt um einen herum performen.

Natürlich durfte auch die Zauberkunst nicht fehlen: Steve Cohen in der historischen Atmosphäre des Lotte New York Palace, Dan White in einem beeindruckenden Penthouse, Noah Levine mit seiner Show in einem echten Zauberladen und „Speakeasy Magick“, versteckt hinter einem täuschend echt eingerichteten Reinigungs-Laden. Auch ein Besuch im Entertainment-Paradies Coney Island stand auf dem Programm – genauso wie der Austausch mit mehreren Zauberkollegen aus der Metropole New York.

Was bleibt? Viele Eindrücke, viele Ideen und wieder einmal die Erkenntnis: Magie entsteht nicht nur durch Tricks. Sie entsteht durch Atmosphäre, Nähe, Timing und den richtigen Ort. New York war laut, voll, inspirierend – und sehr magisch.